Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Chemnitzer Rektor fordert Ende der Studentenproteste
Region Mitteldeutschland Chemnitzer Rektor fordert Ende der Studentenproteste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:33 08.12.2009
Chemnitz

Sie hätten damit die Interessen der Studentenschaft unterlaufen. So habe unter anderem auch der Forderungskatalog der protestierenden Studenten nicht angesprochen werden können. Studenten der TU Chemnitz halten seit dem 25. November den größten Hörsaal der Uni besetzt. Sie hatten dem Rektor am Montag ihre Forderungen überbracht.

In ihrem Katalog fordern die Studenten unter anderem mehr Mitbestimmung. So sollen alle Sitzungen der Universitätsgremien hochschul- oder fakultätsöffentlich sein. Ein studentischer Konsul solle eingeführt werden, der mit Rederecht an Sitzungen aller Uni- Gremien teilnehmen dürfe. Für Bachelor-Studenten wird das Recht auf einen Masterstudiengang gefordert. Die Zahl der Prüfungen pro Semester sei auf maximal sechs zu beschränken, um eine Überlastung zu verhindern, hieß es. Ein flexibleres Studium müssen ermöglicht werden. Studiengebühren in jeder Form sollen verhindert werden. Bibliotheken sollen rund um die Uhr geöffnet bleiben.

Dem Rektor zufolge soll der Forderungskatalog von den gewählten Gremien wie dem Senat, den Fakultätsräten, Studienkommissionen und der Kommission Lehre und Studium diskutiert werden.

Die protestierenden Studenten haben für Mittwochabend zu einer studentischen Vollversammlung im besetzten Audimax aufgerufen. Dort soll über die Fortsetzung der Proteste beraten werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

An den Hochschulen in Dresden und Chemnitz haben die seit Wochen protestierenden Studenten ihre Forderungen veröffentlicht. Übereinstimmend war von mehr Mitbestimmung, einem weniger überlasteten Studium sowie einer Absage an jegliche Form von Studiengebühren die Rede.

08.12.2009

Linke, SPD und Grüne im sächsischen Landtag wollen die freien Radios mit einer Novelle des Privatrundfunkgesetzes retten. „Eine Gesetzesänderung wäre die beste Lösung“, sagte der medienpolitische Sprecher der SPD, Dirk Panter, am Dienstag in Dresden.

08.12.2009

Die Mitarbeiter von Volkswagen Sachsen sollen künftig bei Vereinbarungen mit dem Gesamtkonzern zur Beschäftigungssicherung gleichberechtigt eingebunden werden.

08.12.2009