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Mitteldeutschland Chrobog reist wegen sächsischer Geiseln nach Jemen
Region Mitteldeutschland Chrobog reist wegen sächsischer Geiseln nach Jemen
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14:04 13.12.2009
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Sanaa/Berlin

Das Auswärtige Amt bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der jemenitischen Nachrichtenagentur Saba.

„Die Reise ist Teil der intensiven Bemühungen des Krisenstabs, um eine Lösung des Falls zu erreichen“, sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin. Chrobog war 2005 mit seiner Familie selbst Opfer einer Geiselnahme im Jemen geworden.

Mitte Juni war ein Ehepaar aus Meschwitz (Landkreis Bautzen) mit seinen drei kleinen Kindern im Jemen verschleppt worden. Seitdem fehlt von der Familie jede Spur. Das Ehepaar hatte in einem Krankenhaus der Provinz Saada gearbeitet. Zwei deutsche Frauen und eine Koreanerin, die gemeinsam mit der Familie entführt worden waren, wurden später erschossen aufgefunden.

Das Auswärtige Amt machte keine Angaben darüber, ob es neue Erkenntnisse über das Schicksal der Geiseln gebe. Auch ein Brite wird weiterhin im Jemen vermisst.

dpa

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