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Dauerfrost lässt Binnenschiffer um Existenz bangen

Magdeburg. Der Dauerfrost lässt erste Binnenschiffer um ihre Existenz bangen. „Nachdem der letzte Winter schon so heftig war und wir drei Monate lahmgelegt waren, trifft uns dieser umso härter“, sagte Kapitän Reinhard Weiß aus Hohenwarthe bei Magdeburg am Dienstag.

Für ihn entstehe jeder Tag rund 1000 Euro Verlust, wenn seine beiden Schiffe im Eis festsitzen.

Seit einer Woche können die beiden Schubboote des 56-Jährigen den Magdeburger Hafen nicht mehr verlassen. „In solchen Zeiten kommen da schon mal Existenzängste auf“, sagte Weiß. „Die entstandenen Verluste können wir das ganze Jahr nicht aufholen.“ Zwar habe jede Jahreszeit so ihre Tücken für die Schifffahrt - Hochwasser, Niedrigwasser oder Stürme - doch der Winter sei die härteste Belastungsprobe.

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Magdeburg. Der Dauerfrost lässt erste Binnenschiffer um ihre Existenz bangen. „Nachdem der letzte Winter schon so heftig war und wir drei Monate lahmgelegt waren, trifft uns dieser umso härter“, sagte Kapitän Reinhard Weiß aus Hohenwarthe bei Magdeburg am Dienstag. Für ihn entstehe jeder Tag rund 1000 Euro Verlust, wenn seine beiden Schiffe im Eis festsitzen.

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Anfang Januar hatten Weiß und seine Mannschaft noch gehofft, dass der Winter schon fast überstanden sei. Doch dann kam die Kältewelle erst richtig. Weiß ist selbstständig, für sieben Mitarbeiter trägt er die Verantwortung. Seine beiden Schubboote sind normalerweise am Magdeburger Hafen und zwischen Berlin und Hamburg unterwegs.

Langeweile komme während der erzwungenen Pause nicht auf. Auf einem Schiff sei immer etwas zu tun - lackieren, reparieren, putzen. Die Boote sind die Existenzgrundlage von Weiß. Deswegen lasse er sie auch bei diesem Frost nicht allein.

Natürlich vermisse ihn seine Familie, aber die Schiffe gingen vor, sagte Weiß. Seit ein paar Tagen schläft der 56-Jährige auch auf einem seiner Kähne, um nachts beispielsweise die Heizung zu überprüfen. Er wolle verhindern, dass die Kälte noch größeren Schaden anrichtet, als sie es bereits getan habe.

Maria Böhme, dpa

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