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Mitteldeutschland "Demonstrationen schaden dem Land und der Stadt" - Tillich lehnt Pegida-Einladung ab
Region Mitteldeutschland "Demonstrationen schaden dem Land und der Stadt" - Tillich lehnt Pegida-Einladung ab
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16:48 06.01.2015
Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich (CDU) lehnt das Pegida-Angebot ab. Quelle: dpa
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Dresden

Grundsätzlich stehe er immer zu einem Gespräch oder einem Dialog mit Bürgern zur Verfügung. "Das Angebot aber von einer Bühne zu sprechen, von der die Kanzlerin und andere Politiker mehrfach unsachlich beschimpft und gegen Ausländer gehetzt wurde, lehne ich ab. Ich werde den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Angebote für einen Dialog über ihre Sorgen und Nöte unterbreiten", versprach Tillich.

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Bisher habe Pegida kein Problem gelöst oder zu einer Lösung beigetragen. "Vielmehr schaden die Demonstrationen dem Land und der Stadt Dresden, denn sie vermitteln der Weltöffentlichkeit ein Bild, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Das Bild passt nicht zur Mehrheitsmeinung der Sachsen. Die übergroße Mehrheit kümmert sich um den Zusammenhalt in der Gesellschaft und trägt dazu bei, dass Sachsen allen Menschen eine gute Heimat ist", so Tillich am Dienstag.

Unter Pfiffen der Kundgebungsteilnehmer hatte die Pegida-Mitorganisatorin Kathrin Oertel den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich am Montagabend eingeladen, auf einer der nächsten Veranstaltungen zu sprechen.

dbr

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