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News Dessauer Bündnis mahnt friedliches Miteinander an - Demonstration geplant

Dessauer Bündnis mahnt friedliches Miteinander an - Demonstration geplant

Dessau-Roßlau. Ein Dessauer Bündnis hat die Menschen in der Stadt zu einem gewaltfreien, friedlichen, demokratischen und menschlichen Miteinander aufgerufen. „Die jüngsten Ereignisse in Dessau-Roßlau haben uns zutiefst beunruhigt.

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Gedenken an den auf dem Dessauer Polizeirevier verstorbenen Oury Jalloh 2010 (Archivaufnahme).

Quelle: dpa

Wir appellieren an die Menschen in dieser Stadt, jede Vorverurteilung zu vermeiden", teilte ein Sprecher des Netzwerks „Gelebte Demokratie" am Freitag mit. Hintergrund sind mehrere Vorfälle in der Stadt. Dazu zählen eine Messerattacke auf einen Fußballspieler, ein Anschlag auf das Polizeirevier Dessau-Roßlau und zuvor ein umstrittener Polizeieinsatz bei einer Demonstration zum Gedenken an Oury Jalloh.

Der Asylbewerber war am 7. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle des Dessauer Polizeireviers bei einem Brand ums Leben gekommen. Die genauen Umstände gelten bis heute als ungeklärt. Das Netzwerk hat laut dem Sprecher eine für Samstag geplante Mahnwache auf Wunsch des Opfers einer Messerattacke abgesagt. Damit solle insbesondere der angespannten und fragilen Lage in der Stadt Rechnung getragen werden. Der Spieler war am Montag von einem aus dem Ausland stammenden Angreifer lebensgefährlich verletzt worden. 400 bis 500 Menschen hatten sich daraufhin spontan in Dessau-Roßlau versammelt. Laut Medienberichten sollen dabei auch rechte Parolen gerufen worden sein.

Eine Berliner Initiative zum Gedenken an Jalloh hat unterdessen erneut zu einer Demonstration für Samstagnachmittag in Dessau-Roßlau aufgerufen. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind von den Organisatoren etwa 300 Teilnehmer angemeldet worden. Das Netzwerk „Gelebte Demokratie" hat sich nach eigenen Angaben 2009 gegründet. Ihm gehören unter anderem Vereine und Initiativen sowie einzelne Bürger der Stadt an.  

dpa

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