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Mitteldeutschland Deutschlands älteste freilebende Wölfin ist tot – Autopsie bringt Klarheit über Todesursache
Region Mitteldeutschland Deutschlands älteste freilebende Wölfin ist tot – Autopsie bringt Klarheit über Todesursache
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17:52 27.03.2013
Deutschlands älteste frei lebende Wölfin ist tot. (Feature-Foto) Quelle: dpa
Mücka/Rietschen

Bei der Autopsie im Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin wurde festgestellt, dass die Wölfin an Bissverletzungen starb.

Schrotkugeln und Metallpartikel wiesen darauf hin, dass die lahmende einäugige Wölfin in der Vergangenheit auch beschossen wurde. Das Kontaktbüro, das die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland überwacht, nimmt an, dass „Einauge“ bei Grenzstreitigkeiten benachbarter Wolfsfamilien zwischen die Fronten gerieten.

Das 2000 oder 2001 im Muskauer Heide Rudel geborene Tier hatte 2005 mit einem nah verwandten Rüden das Nochtener Rudel begründet. Die Wölfin zog mindestens 42 Welpen auf. Nachkommen von ihr begründeten drei Rudel in Sachsen und eines in Niedersachsen. Sohn „Alan“ wanderte bis nach Weißrussland, ein 2006 geborener Enkel bis nach Dänemark. Er war dort der erste Wolf seit 200 Jahren.

dpa

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