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News "Die Entwicklung ist sehr beängstigend" - Landesschülerrat sieht Bildung in Sachsen gefährdet

"Die Entwicklung ist sehr beängstigend" - Landesschülerrat sieht Bildung in Sachsen gefährdet

Der Landesschülerrat Sachsen sieht angesichts des zunehmenden Lehrermangels und Unterrichtsausfalls an den Schulen die Qualität der Bildung im Freistaat gefährdet.

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Der Landesschülerrat Sachsen sieht angesichts des zunehmenden Lehrermangels und Unterrichtsausfalls an den Schulen die Qualität der Bildung im Freistaat gefährdet.

Quelle: André Kempner

Dresden. „Die Entwicklung der Lehrerlandschaft ist sehr beängstigend“, sagte der am Wochenende gewählte neue Vorsitzende Konrad Degen am Montag in Dresden.

Nicht nur die Qualität der Bildung leide, es gebe vielmehr nur noch eine Not-Mangelverwaltung. Überalterung und Stressbelastung der Lehrer führten dazu, dass mit Blick auf Abschlüsse oft nur noch der Stoff in den Hauptfächern formal vermittelt werde. „Bildung ist aber nicht nur Ausbildung.“ Es gehe um mehr praxisorientierten Unterricht und soziale Kompetenz.

„Wir fordern mehr Stellen für Referendare, attraktive Bedingungen, um Lehrer auch aus anderen Ländern zu gewinnen, und einen Ausbau der Schulsozialarbeit“, sagte Degen. Die Regierung müsse Unterricht und Bildung sichern. Abgelehnt werden die angekündigten Mittelkürzungen für freie Schulen und Schülerverkehr.

„Freie Schulen müssen genauso unterstützt werden wie alle anderen.“ Kürzungen im Schülerverkehr führten zu einer Höherbelastung von Eltern. „Nötig ist ein Konzept, damit Schüler in Sachsen möglichst wohnortnah unterrichtet werden können.“

Weitere Themen 2012 für den Landesschülerrat sind die sogenannte Inklusion - Einbeziehung behinderter Schüler - die Vernetzung von Schülerbündnissen und -aktionen sowie eine Wiederholung des damals ersten Schülerkongresses „Chemnitz 11“ im Jahr 2013.

Das Gremium sprach sich dafür aus, dass Behinderte mit anderen Schülern lernen können, dafür Räume in den Schulen geschaffen, die Einrichtungen barrierefrei gemacht sowie Schüler und Eltern aufgeklärt werden. Ein neuer Ausschuss soll sich zudem mit alternativen Lehr- und Schulmethoden beschäftigen.

dpa

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