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Mitteldeutschland Dienstwagenflotte der sächsischen Minister schneidet in Umwelt-Ranking schlecht ab
Region Mitteldeutschland Dienstwagenflotte der sächsischen Minister schneidet in Umwelt-Ranking schlecht ab
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21:42 18.03.2015
Ministerpräsident Stanislaw Tillich steigt in einen Dienstwagen. Die Regierungsflotte schneidet im Umwelt-Test schlecht ab. (Archivfoto) Quelle: dpa
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Berlin

Klimaschädlicher sind mit noch mehr CO2-Ausstoß demnach nur die Staatskarossen in Bayern, die Rot erhielten. 

Mit durchschnittlich 164 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer stößt der Dienstwagen-Fuhrpark der sächsischen Kabinettsmitglieder aber heute 14 Prozent weniger klimaschädliches Gas aus als 2011. Spitzenspritverbraucher ist standesgemäß der Dienstwagen von Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU), der es laut Studie mit seinen acht Zylindern auf einen kombinierten Durchschnittsverbrauch von 7,5 Litern Diesel und einen CO2-Ausstoß von 197 Gramm pro Kilometer bringt.

Dafür gab es die Rote Karte, auch wenn Tillich im Ranking der Länderchefs vor seinen Ministerpräsidenten-Kolleginnen und -Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Berlin liegt, die im Schnitt auf 9,2 Liter Benzin und 216 Gramm Kohlendioxid kommen. Unter den Umweltministern aus Bund und Ländern fährt Sachsens Thomas Schmidt (CDU) auf den drittletzten Rang, den er sich unter anderem mit Bundesministerin Barbara Hendricks (SPD) teilt, die das gleiche Ingolstädter Modell fährt.

LVZ

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Die Dienstwagenflotte der sächsischen Staatsregierung schneidet im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit im Bundesvergleich schlecht ab. Zusammen mit Hessen belegt sie in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe nur den vorletzten 14. Platz, was eine Gelbe Karte einbrachte.

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