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Mitteldeutschland Drei Prozent der mitteldeutschen Rentenbescheide fehlerhaft
Region Mitteldeutschland Drei Prozent der mitteldeutschen Rentenbescheide fehlerhaft
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12:43 05.01.2010
Auch im Ruhestand kann das Leben lebenswert sein. Das beweisen die Mitglieder des Leipziger Schreberchores. Quelle: Volkmar Heinz
Gera/Leipzig

Ein Fünftel von ihnen erhielt Recht. Der Großteil der Widersprüche habe sich gegen die Ablehnung von Anträgen auf Erwerbsminderung etwa wegen Krankheit oder Behinderung gerichtet, sagte Sprecherin Ursula Wächter. Bei 100 000 erteilten Rentenbescheiden liege der Anteil fehlerhafter Bescheide damit bei drei Prozent. Wie viele auf Thüringen entfielen, vermochte sie nicht zu sagen. Zahlen für 2009 lägen noch nicht vor.

Häufig stellte sich nach Angaben der Rentenversicherung erst im Widerspruchsverfahren ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente heraus, da weitere medizinische Gutachten eingereicht wurden. Ein Rentenbescheid werde immer anhand der auf dem Versicherungskonto gespeicherten Daten und der im Antrag enthaltenen Angaben erstellt, hieß es. Falls Zeiten oder Entgelte nicht oder falsch berücksichtigt werden, können die Betroffenen innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen oder jederzeit einen Antrag auf Überprüfung stellen. Die Deutsche Rentenversicherung zahlt in Thüringen, Sachsen und Sachsen- Anhalt fast 1,6 Millionen Renten. Mitunter erhält eine Person mehrere Renten, etwa Alters- und Witwenrente.

dpa

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