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Mitteldeutschland Drei Schwerverletzte nach Frontalcrash: Familie mit Baby bei Rackwitz in Auto eingeklemmt
Region Mitteldeutschland Drei Schwerverletzte nach Frontalcrash: Familie mit Baby bei Rackwitz in Auto eingeklemmt
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14:51 27.11.2014
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Ein elf Monate altes Baby blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die Bundesstraße nördlich von Leipzig musste stundenlang gesperrt werden.

Die 30-jährige Mutter des Mädchens sowie der 60-jährige Fahrer des Wagens erlitten schwere Verletzungen. Sie mussten ebenso wie das Kleinkind, das auf der Rückbank saß, von der Feuerwehr befreit werden. Auch der 61-jährige Fahrer des entgegenkommenden Kleintransporters, der sich überschlug, wurde eingeklemmt und schwer verletzt.

Rackwitz/Leipzig. Schlimmer Unfall am Donnerstagmorgen in Rackwitz (Kreis Nordsachsen): Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der B 184 wurden nach Polizeiangaben drei Insassen schwer verletzt. Ein elf Monate altes Baby blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die Bundesstraße nördlich von Leipzig musste stundenlang gesperrt werden.

Beim Linksabbiegen die Vorfahrt genommen

Laut Polizei führte ein Vorfahrtsfehler zu dem Unfall. Der Fahrer des aus Leipzig kommenden Familienwagens hatte gegen 9.15 Uhr beim Linksabbiegen in Höhe Rackwitz das entgegenkommende Dienstfahrzeug nicht beachtet. „Beide hatten an der Ampelkreuzung grün“, sagte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf gegenüber LVZ-Online.

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Die Fahrzeuge wurden bei dem heftigen Zusammenstoß in den Straßengraben geschleudert. An beiden Autos entstand Totalschaden – insgesamt beziffert ihn die Polizei auf 15.000 Euro. Dass das Mädchen unverletzt blieb, habe sie einem „Schutzengel“ zu verdanken, betonte Braunsdorf. Die drei Schwerverletzten mussten in umliegende Kliniken eingeliefert werden.

B 184 bis zum Mittag gesperrt

Die Bundesstraße 184 zwischen Leipzig und Delitzsch musste bis etwa 12 Uhr voll gesperrt werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr beseitigt. Der 60-jährige Unfallverursacher muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Robert Nößler

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