Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Dresdner Forscher entdecken neue Ursache für Herzschwäche
Region Mitteldeutschland Dresdner Forscher entdecken neue Ursache für Herzschwäche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:23 06.01.2010
Quelle: Volkmar Heinz
Dresden

Sie wollen nun einen Hemmer entwickeln, der das Protein namens FABP4 daran hindere, sich an Herzmuskelzellen zu binden. Damit wäre die Entwicklung einer neuen Therapie möglich, die die Ursache der Herzschwäche bei Übergewicht direkt bekämpfe.

Bei der Untersuchung, ob das Fettgewebe die Herzfunktion direkt beeinflusst, konnte eine direkte Auswirkung von FABP4 auf das Herz nachgewiesen werden. „Die Herzschwäche gehört weltweit zu den häufigsten Erkrankungen, die je nach Schweregrad zum Tod führt“, hieß es. Als Ursachen gelten unzureichend behandelter Bluthochdruck oder Verengung der Herzkranzgefäße, aber möglicherweise auch Übergewicht und Fettleibigkeit. Fettgewebe funktioniere wie eine Drüse, es produziere Hormone, die ins Blut abgegeben würden und von dort zum Herzmuskel gelangten. FABP4, dessen Spiegel bei Übergewichtigen erhöht sei, komme nach Vermutungen der Mediziner bei der Schädigung des Herzens eine Schlüsselfunktion zu.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auf der neuen Trasse der A4 um die Hörselberge bei Eisenach rollt seit Mittwoch der Verkehr. Zunächst wurden die Fahrbahnen in Richtung Frankfurt/Main freigegeben.

06.01.2010

Auf der A 14 bei Magdeburg sind am Mittwoch zwei Laster in Leitplanken gerutscht. Weil sie quer stehen und geborgen werden müssen, sei die Autobahn Richtung Haldensleben voll gesperrt, hieß es aus dem Lagezentrum der Magdeburger Polizei.

06.01.2010

Der Stromkonzern EnBW will seine Beteiligungsgesellschaft Geso an die Stadt Dresden verkaufen. Die Verhandlungen würden ausschließlich mit den kommunalen Technischen Werken Dresden (TWD) fortgeführt, teilten EnBW und die Stadt am Mittwoch mit.

06.01.2010