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Mitteldeutschland Dresdner Zoo trauert um Elefantendame Schöpfi
Region Mitteldeutschland Dresdner Zoo trauert um Elefantendame Schöpfi
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20:44 03.02.2010
Dresden

„Ihr Gesundheitszustand hatte sich am Wochenende deutlich verschlechtert“, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Sie habe zuletzt nicht mehr schmerzfrei stehen können, sich öfter an Mauern angelehnt und sei auf einem Auge fast blind gewesen. Die betagte Schöpfi sei dann am Morgen narkotisiert und mit einer Infusion von ihrem Leiden erlöst worden. Der Dickhäuter war als etwa einjähriges Jungtier 1960 aus Indien nach Dresden gekommen und zum Publikumsliebling geworden.

Dresden. Trauer im Dresdner Zoo: Die 50 Jahre alte indische Elefantenkuh Schöpfi ist tot. Sie litt seit längerem unter Krankheiten und musste am Mittwoch eingeschläfert werden. „Ihr Gesundheitszustand hatte sich am Wochenende deutlich verschlechtert“, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Sie habe zuletzt nicht mehr schmerzfrei stehen können.

Schöpfis Krankenakte war dick: Pockenviruserkrankung 1990, seit 2000 versteifende Gelenke. „Schon seit Jahren legte sie sich nachts nicht mehr zum Schlafen ab, wie dies häufig bei alternden Elefanten der Fall ist“, erzählte Ukena. 2003 folgte ein Abszess an der Hüfte. Seit 2004 litt sie an Grauem Star, im Herbst 2009 entzündete sich das Auge. Ende 2009 folgten Vereiterungen und Entzündungen in den Hinterbeinen, die trotz Pflege nicht mehr heilten.

dpa

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