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Mitteldeutschland Durchwachsene Pilzsaison in Sachsen - zu wenig Regen
Region Mitteldeutschland Durchwachsene Pilzsaison in Sachsen - zu wenig Regen
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16:08 03.10.2016
Ein Maronenröhrling wird geschnitten. Quelle: dpa
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Leipzig

Zu trockene Böden sorgen in diesem Jahr für eine magere Ausbeute bei den Pilzsammlern in weiten Teilen Sachsens. Es gebe jedoch regionale Unterschiede, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Pilzberatung, Olaf Gebert, in Lugau (Erzgebirgskreis). Besonders in Nordsachsachsen seien die Körbe oft leer geblieben, in den Gebirgslagen sehe es etwas besser aus. Der Start in die Saison im Juni sei im Land insgesamt recht gut verlaufen, doch dann hätten im Juli und August die Niederschläge gefehlt.

„Es ist recht mühsam in diesem Jahr“, sagte Sieglinde Köhler, Kreispilzsachverständige für Mittelsachsen in Striegistal. Es gebe Pilze, doch die Sammler würden sie nicht einfach finden, sie müssten sie gezielt suchen. Es gebe unter anderem Rotkäppchen, Steinpilze und Champignons. Die Ausbeute sei jedoch bei weitem nicht so groß wie im Vorjahr.

Es sei jedoch noch zu früh, die Pilzsaison 2016 komplett abzuschreiben, betonten die Experten. Die Situation könne sich ganz schnell ändern, sagte Köhler. Ein lang anhaltender, kräftiger Regen reiche aus, um Pilze üppig sprießen zu lassen. „In den tieferen Bodenschichten sitzen sie in den Startlöchern“, sagte sie. Die Saison könne dann noch bis weit in den November dauern – je nachdem, wann der erste Frost dem Wachstum ein Ende setze.

LVZ

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