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Mitteldeutschland Eiseskälte in Sachsen: So will das Land Wohnungslose unterstützen
Region Mitteldeutschland Eiseskälte in Sachsen: So will das Land Wohnungslose unterstützen
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22:12 23.02.2018
Winterimpressionen aus Leipzig Quelle: Dirk Knofe
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Sachsen

In Dresden wurde bereits zu Beginn der Wintersaison die Kapazität an Notschlafplätzen ausgebaut. 15 Plätze stehen in städtischer Regie zur Verfügung, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Obdachlose können dort von 22.00 bis 7.00 Uhr morgens übernachten. Die Notbetten ergänzen die reguläre Unterbringung in Übergangswohnheimen und Wohnungen. Dort können sich Menschen ohne festen Wohnsitz warme Getränke und Mahlzeiten zubereiten.

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In Leipzig wird es knackig kalt. In der Nacht zum Montag fallen die Temperaturen in der Stadt auf -10 Grad. Der DWD geht davon aus, dass dies die bislang kälteste Nacht des Jahres wird.

Für wenig Geld versorgen in Dresden zudem die Suppenküchen des Europäischen Instituts für Berufsbildung und Integration bedürftige Menschen mit warmen Speisen. Auch in den ökumenischen Nachtcafés und in den Dresdner Kirchen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Darüber hinaus kündigte die Heilsarmee Dresden für die kommenden Nächte „Kältestreifen“ an, um wohnungslose Menschen aufzusuchen.

Mehr Schlafplätze in Leipzig

In Leipzig können Obdachlose ebenfalls kurzfristig Unterschlupf finden. 50 Schlafplätze für Männer und 24 Schlafplätze für Frauen hat die Messestadt vorbereitet. Auch Essen und Getränke gibt es dort. Tagsüber können sich Obdachlose in der Leipziger „Oase“ - einer ökumenischen Kontaktstube - aufwärmen.

17 Plätze in Chemnitz

Die Wohnungsloseneinrichtung Chemnitz ist ebenfalls auf die kalten Temperaturen vorbereitet. Zwölf Plätze für Männer und fünf Plätze für Frauen stehen zur Verfügung. „Wenn die Nachfrage größer sein sollte, können wir aber auch aufbetten“, sagte Sozialarbeiter Marcus Nieher von der Wohnungslosenhilfe Chemnitz. Die Unterkunft ist rund um die Uhr besetzt: „Das Angebot steht und wir hoffen, dass es genutzt wird.“ Für Obdachlose stehen außerdem abgepackte Lebensmittel und Tee bereit. Auch die Schwestern des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“ bieten im Notfall Unterkünfte an.

lvz.

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