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Mitteldeutschland Entführer im Jemen fordern Lösegeld
Region Mitteldeutschland Entführer im Jemen fordern Lösegeld
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16:28 13.01.2010
Hamburg/Sanaa

Sie verlangten außerdem Straffreiheit und freies Geleit. Das jemenitische Innenministerin wollte sich zu dem Bericht am Mittwoch auf Anfrage nicht äußern.

Die Regierung des Jemen hat nach eigenen Angaben Verhandlungen mit den Entführern der deutschen Familie aufgenommen, die vor sieben Monaten im Norden des Landes verschleppt worden war. Die Geiselnehmer und die Entführten hielten sich in der nördlichen Provinz Saada auf, sagte Außenminister Abu Bakr al-Kirbi am Dienstag.

Wie „Spiegel Online“ berichtet, wurde dem deutschen Krisenstab mitgeteilt, dass am Dienstag über einen Mittelsmann die Verhandlungen aufgenommen worden seien. Bei dem Vermittler soll es sich um einen schiitischen Houthi-Rebellen handeln.    Das Ehepaar mit seinen drei Kleinkindern war im vergangenen Juni gemeinsam mit einem britischen Ingenieur in der Provinz Saada entführt worden. Von den Kindern war vor einigen Wochen ein Video aufgetaucht. Von den drei Erwachsenen gibt es bisher kein Lebenszeichen. Drei weitere Geiseln - zwei deutsche Bibelschülerinnen und eine Koreanerin - hatten die Kidnapper kurz nach dem Überfall auf die Ausländergruppe erschossen.    Die jemenitische Regierung hatte bislang die Anhänger des schiitischen Rebellenführers Abdulmalik al-Houthi beschuldigt. Die Rebellen bestreiten jede Beteiligung an der Entführung und behaupten, militante Gruppen, die mit der Regierung in Verbindung stünden, hätten die Deutschen entführt. Dies solle der Regierung einen Vorwand für eine neue Militäroffensive in Saada liefern.

dpa

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