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Erdölsuche in Niederlausitz erfolgreich beendet

Erdölsuche in Niederlausitz erfolgreich beendet

Auf der Suche nach Erdöl in der Niederlausitz (Brandenburg) hat die deutsch-kanadische Firma Central European Petroleum GmbH ihr seismisches Erkundungsprogramm abgeschlossen.

Auf der Suche nach Erdöl in der Niederlausitz (Brandenburg) hat die deutsch-kanadische Firma Central European Petroleum GmbH ihr seismisches Erkundungsprogramm abgeschlossen.

Quelle: dpa

Lübben/Berlin. „Die mehrwöchigen Untersuchungen mit Vibratoren und Sprengungen zwischen dem Spreewaldort Goyatz und der Stadt Forst sind erfolgreich verlaufen“, sagte das Mitglied der Geschäftsführung, Jacobus Bouwman, am Freitag. Bis Mitte Dezember liefen noch letzte Schwerkraftmessungen in der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus.

„Die bisher gewonnenen Daten sind von ausgezeichneter technischer Qualität“, berichtete Bouwman. „Sie werden bis März 2010 von Spezialisten in der kanadischen Erdölmetropole Calgary ausgewertet“, kündigte der 64-jährige Holländer an.

Im nächsten Frühjahr werde über Erkundungsbohrungen in Südbrandenburg entschieden. Das Messprogramm für tiefe Bodenschichten in den Kreisen Dahme-Spreewald und Spree- Neiße erstreckte sich über eine Fläche von 1800 Quadratkilometer und kostete drei Millionen Euro.

Das Tochterunternehmen der kanadischen Central European Petroleum Ltd. mit Sitz in Berlin habe bis August ähnliche Messungen in Mecklenburg-Vorpommern ausgeführt. „Wir wissen, dass es in der geologischen Gesteinsformation in etwa 3000 Meter Öl und Gas gibt“, sagte Bouwman. Diese Schicht erstrecke sich von Südpolen bis zur Nordsee.

„Durch den gestiegenen Erdölpreis könnte die Ölförderung in kleinen Felder wie in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für unsere ebenfalls kleine Firma profitabel sein“, bemerkte Bouwman. „Aber erst wenn wir bohren, wissen wir, wie groß und wie ergiebig die Lagerstätten wirklich sind.“

Entsprechende Genehmigungsverfahren könnten sich für die Niederlausitz bis Ende 2011 hinziehen, meinte Bouwman. In Brandenburg werde derzeit nur noch bei Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) Erdöl gefördert. Anfang der 1990er Jahre sei die Produktion von Öl in Tauer (Spree-Neiße) und die von Erdgas in Märkisch-Buchholz (Dahme- Spreewald) wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt worden.

dpa

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