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Mitteldeutschland "Ersatzfahrplan hat sich ausgezahlt" - Zugverkehr ist nach Streik weitgehend stabil
Region Mitteldeutschland "Ersatzfahrplan hat sich ausgezahlt" - Zugverkehr ist nach Streik weitgehend stabil
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08:30 16.10.2014
Der Bahnstreik ist zu Ende. Quelle: dpa
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Leipzig/Berlin

Der Ersatzfahrplan vor Beginn der Arbeitsniederlegungen habe sich ausgezahlt, da die meisten Züge am geplanten Einsatzort losfahren konnten.

In Leipzig hat sich die Lage allerdings noch nicht komplett beruhigt. So fällt am Vormmittag noch jede zweite Verbindung nach Hannover aus. Auch der Regionalverkehr hat zunächst mit Verspätungen zu kämpfen.

Dem Unternehmen zufolge waren Sachsen und Sachsen-Anhalt besonders stark von den Ausständen betroffen. Der Verkehr sei dort teilweise völlig zum Erliegen gekommen. Bundesweit sei etwa ein Drittel der Fernzüge während der Streiks gefahren. Die Gewerkschafts Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte ihre Mitglieder aufgerufen, von Mittwoch 14 Uhr bis Donnerstag 4 Uhr die Arbeit niederzulegen. Sie fordert für die Beschäftigten mehr Geld und eine kürzere Arbeitszeit.

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Der Ersatzfahrplan der Bahn hatte am Mittwoch für Kritik gesorgt. Viele Verbindungen fielen schon vor dem eigentlichen Streikbeginn aus, weil die Bahn ihre Fahrzeuge an den Ausgangsorten für den nächsten Tag halten wollte.

Die kostenlose Servicenummer unter 08000 99 66 33 ist noch bis in den Vormittag geschaltet. Informationen bekommen Reisende auch unter www.bahn.de/aktuell

mro/dpa

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