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Erstmals Vogelgrippevirus H5N8 in Thüringen aufgetreten

Erstmals Vogelgrippevirus H5N8 in Thüringen aufgetreten

Die Vogelgrippe hat Thüringen erreicht: Das hochansteckende Virus vom Typ H5N8 wurde erstmals im Freistaat bei einer Stockente nachgewiesen. Sie sei vorige Woche (6. Januar) an den Aulebener Teichen im Kreis Nordhausen für ein Wildvogelmonitoring geschossen worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Erfurt mit.

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Laboruntersuchung (Archivbild).

Quelle: Ingo Wagner

Nordhausen/Erfurt. Nach dem Landesamt für Verbraucherschutz habe nun auch das Friedrich-Loeffler-Institut die Infektion bestätigt.

Nun untersuchen Tierärzte, ob das Virus in umliegende Geflügelställe eingeschleppt wurde. Dazu habe das zuständige Veterinäramt Proben in allen Beständen in einem Umkreis von einem Kilometer um den Abschussort angeordnet. Zudem sollen alle gewerblichen Geflügelhöfe in einem Drei-Kilometer-Radius auf das Virus hin untersucht werden. Wie viele Hühner, Enten und Gänse in diesem Areal leben, darüber konnte das Landratsamt am Montag keine genaue Auskunft geben.

Das Gebiet, in dem die infizierte Stockente geschossen wurde, liegt unweit der Grenze zu Sachsen-Anhalt. In dem Nachbarbundesland war schon in den vergangenen Wochen bei mehreren Wildvögeln das H5N8-Virus nachgewiesen worden. Das in Südkorea schon länger bekannte Virus war im November in einem Putenhof in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht.

Unklar ist, ob die Übertragung über Wildvögel oder den Futter- und Geflügelhandel erfolgte. Im Rostocker Zoo sind in den vergangenen Tagen etliche Vögel - darunter zwölf Weißstörche - verendet oder mussten getötet werden, weil sie sich mit dem Virus angesteckt hatten.  Um eine Übertragung auf Hausgeflügel zu verhindern gilt seit Ende November in etwa 40 Thüringer Risikogebieten eine Stallpflicht für Hühner, Enten und Gänse. Betroffen sind vor allem Regionen, in denen Zugvögel rasten oder überwintern. Zugleich werden in diesen Regionen gezielt Wildvögel geschossen, um sie auf das Virus hin zu untersuchen.

Laut Gesundheitsministerium wurden im Rahmen dieses Monitorings - durch das nun die auch die infizierte Stockente entdeckt wurde - 200 Vögel erlegt.

dpa

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