Volltextsuche über das Angebot:

-4 ° / -10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
News Erzgebirgs-Kommunen verabschieden Charta zur Bewerbung um Unesco-Weltkulturerbe

Erzgebirgs-Kommunen verabschieden Charta zur Bewerbung um Unesco-Weltkulturerbe

Die möglichen künftigen Welterbestätten der Montanregion Erzgebirge sollen besonders geschützt werden. Dazu hätten die 33 Städte und Gemeinden sowie drei Landkreise des Welterbekonvents eine Charta verabschiedet, teilte der Sprecher des Gremiums, der Freiberger Landrat Volker Uhlig (CDU), am Donnerstag mit.

Voriger Artikel
Dresdner erinnern an Deportationszüge vom Neustädter Bahnhof
Nächster Artikel
Analyse bescheinigt Elster-Saale-Kanal positive Effekte - Umsetzung kostet 106 Millionen Euro

Schloss Rauenstein im Erzgebirge (Symbolbild)

Quelle: Volkmar Heinz

Freiberg. In dem Sieben-Punkte-Papier seien unter anderem Grundsätze formuliert, die festlegen, wie die Stätten mit der regionalen Entwicklung harmonisieren könnten.

Zudem hat der Konvent die Stadt Zwönitz (Erzgebirge), die Gemeinde Langenweißbach (Kreis Zwickau) und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als neue Mitglieder aufgenommen.Die „Charta Montanregion Erzgebirge" verpflichte die Landkreise, Städte und Gemeinden des Unesco-Welterbeprojekts, für den Schutz und Erhalt sowie die Weiterentwicklung der möglichen künftigen Welterbestätten Verantwortung zu tragen, hieß es in der Mitteilung. Die Grundsätze umfassten die Punkte „Schutz und Erhalt", „Nachhaltige Weiterentwicklung", „Stärkung der Identität", „Zusammenarbeit", „Sensibilisierung und Information", „Erlebbarkeit" sowie „Konfliktmanagement".

Nach derzeitigem Stand sind an dem grenzüberschreitenden Projekt mit Tschechien, das sich um den Welterbe-Titel bewirbt, auf deutscher Seite 40 Stätten beteiligt. Dazu gehören unter anderem alte Schachtanlagen wie in Frohnau, Ehrenfriedersdorf und Altenberg sowie Städte wie Freiberg und Marienberg mit ihren mittelalterlichen Häusern, Marktplätzen und Kirchen. In Tschechien haben die Regionen Usti nad Labem und Karlovy Vary Interesse bekundet. Die sächsische Regierung hatte für das Projekt Ende Januar grünes Licht gegeben. Sie ist der Ansicht, dass frühestens 2014 der Antrag eingereicht werden kann. Die Projektmacher hatten schon 2013 angestrebt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr