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Mitteldeutschland Europawahl 2014: Männer und Ältere in Sachsen besonders häufig an der Urne
Region Mitteldeutschland Europawahl 2014: Männer und Ältere in Sachsen besonders häufig an der Urne
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22:52 24.07.2014
Quelle: Volkmar Heinz
Leipzig

Männer zog es häufiger als Frauen an die Urne.

Obwohl die Männer nur 48 Prozent der Wahlberechtigten stellten, gingen sie mit 45,6 Prozent häufiger zur Abstimmung als das weibliche Geschlecht (44,2 Prozent). Besonders pflichtbewusst verhielten sich die männlichen Senioren: In der Altersgruppe der über 70-Jährigen lag ihr Wert bei 52,5 Prozent. Bei den Erstwählern stieß die Abstimmung auf weniger Begeisterung: Von ihnen gingen nur knapp 40 Prozent an die Urne.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern ließen sich auch bei den Parteien ausmachen: Frauen machten ihr Kreuz mit 38 Prozent am häufigsten bei der CDU. Männer wählten zu 31 Prozent die Christdemokraten. Sie entschieden sich hingegen häufiger als Frauen für NPD (fünf Prozent) und AfD (13 Prozent). Das weibliche Geschlecht gab diesen Parteien zu zwei beziehungsweise acht Prozent ihre Stimme.  

Die repräsentativen Daten des Statistikamtes beruhen auf Auszählungen aus 167 Urnen- und 27 Briefwahlbezirken. Insgesamt war Sachsen bei der Europawahl 2014 in 4300 Wahlbezirke unterteilt.

jca

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