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Ex-Armeegebäude in Taucha abgebrannt – Nutzung durch Lasergame-Verein aus Leipzig

Ex-Armeegebäude in Taucha abgebrannt – Nutzung durch Lasergame-Verein aus Leipzig

Auf einem ehemaligen Militärgelände in Taucha ist in der Nacht zum Dienstag ein 60 Meter langes Verwaltungsgebäude abgebrannt. Gegen Mitternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr der Kleinstadt durch einen Notruf alarmiert, die meterhohen Flammen waren weithin sichtbar.

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Von der Halle blieben nur noch die Grundmauern.

Quelle: Jörg ter Vehn

Leipzig. Vor Ort mussten die Brandbekämpfer feststellen, dass das Haus schon auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern in Flammen stand.

Im Inneren des Gebäudes wurden neben diversen Möbelstücken auch mehrere Sauerstoffflaschen und Reifen ausgemacht. „Wir haben das Haus kontrolliert abbrennen lassen – da war nichts mehr zu retten“ , erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Übergreifen des Feuers auf ein Diesel-Aggregat in einem angrenzenden Raum konnte dabei verhindert werden. Bis zum Morgengrauen war die Halle komplett runtergebrannt und das Dach eingestürzt. Am Dienstagvormittag hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen.

Das abgebrannte Gebäude wurde in den vergangenen Monaten vom Lasergame Leipzig e.V. als Vereinsheim genutzt. Auf dem Gelände rings herum übten sich die Mitglieder offenbar auch im sogenannten Paintball, einem Wettkampf, bei dem mit druckluftbetriebenen Farbpistolen aufeinander geschossen wird. Die im Inneren des Vereinsheims gelagerten Sauerstoff-Flaschen gehörten zur dafür notwendigen Ausrüstung.

In der Vergangenheit war es schon mehrfach zu Bränden auf dem Gelände gekommen. Ursprünglich gehörte das Areal den Mitteldeutschen Motorenwerken, die hier ab 1935 mit Hilfe von 10.000 Zwangsarbeitern Flugmotoren für die Junkers-Werke in Dessau herstellen ließen. Nachdem die Werksanlagen rings herum während des Krieges teilweise zerstört und nach Kriegsende von der Roten Armee komplett demontiert wurden, konnte der Verwaltungstrakt weiter genutzt werden – unter anderem durch NVA, Polizei und nach der Wende auch durch das Technische Hilfswerk Leipzig.

-tv / mpu

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