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Mitteldeutschland Ex-Kultusministerin: Lehrermangel in Sachsen bleibt Problem
Region Mitteldeutschland Ex-Kultusministerin: Lehrermangel in Sachsen bleibt Problem
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11:03 30.09.2017
Sachsens scheidende Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU). Quelle: dpa
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Dresden - 

Sachsens scheidende Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) befürchtet für Sachsen noch weitere zwei bis drei weitere Jahre Lehrermangel. In einem Interview mit der in Dresden erscheinenden „Sächsischen Zeitung“ forderte sie deshalb am Samstag mehr Geld für Lehrer.

„Das heißt, das Netto-Einkommen der Lehrer muss mit anderen Bundesländern vergleichbar sein.“ Niemand könne es jungen Leuten verübeln, wenn sie nach ihrem Einkommen schauten. Auf ihre Amtszeit zurückblickend erklärte sie: „Wir hätten damals auf Vorrat einstellen sollen, als wir genügend Lehrer hatten.“ Kurth war seit 2012 Kultusministerin und trat am Freitag aus privaten Gründen zurück.

Von LVZ

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