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Mitteldeutschland Finanzminister Unland bekommt Negativpreis „Eule 2011“
Region Mitteldeutschland Finanzminister Unland bekommt Negativpreis „Eule 2011“
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14:34 01.03.2012
Sachsens Finanzminister Georg Unland (Archivbild) Quelle: Andr Kempner
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Dresden

Er überreichte am Donnerstag in Dresden dem zuständigen Minister Georg Unland (CDU) seinen Negativpreis „Eule 2011“. Damit quittierte der Beamtenbund die aus seiner Sicht schlechte Haltung des Ministers zu den Belangen der Staatsdiener.

„Danke sage ich natürlich nicht“, meinte der Finanzminister bei der Preisübergabe und zeigte sich dabei wie immer gelassen gegenüber Kritik. Gleichzeitig gab er sich gesprächsbereit, aber dennoch hart in der Sache. „Sie haben bei mir offene Türen. Sie werden in mir aber keinen einfachen Verhandlungspartner haben. Das ist ja meine Arbeit“, sagte Unland.

Er machte nochmals deutlich, dass es zum Sparen keine Alternative gebe. „Wir wollen keine griechischen Verhältnisse.“ Die Personalausgaben seien der dickste Brocken im Haushalt. „Der Staat ist gezwungen, sich mit ständig wachsenden Personalausgaben auseinanderzusetzen“, begründete er die harte Sparpolitik. Er stellte in Aussicht, dass in der Frage der finanziellen Entschädigung für dienstlich genutzte Privatfahrzeuge eine Lösung gefunden werden könne.

Der Negativpreis ist für Unland „eine Meinungsäußerung von vielen“. „Ich nehme es Ihnen nicht übel, dass sie mir den Preis überreicht haben“, sagte er zum Chef des Beamtenbundes, Günter Steinbrecht. Der hatte zuvor Unland unter anderem schlechten Stil vorgehalten, weil er sich etwa Gesprächen zur Altersteilzeit bislang völlig verweigert habe.

dpa

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