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Mitteldeutschland Fische in Elbe und Mulde kaum noch schadstoffbelastet - Verzehr-Empfehlung bleibt
Region Mitteldeutschland Fische in Elbe und Mulde kaum noch schadstoffbelastet - Verzehr-Empfehlung bleibt
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16:11 28.09.2014
Die Fische in Elbe und Mulde sind kaum noch mit Schadstoffen belastet. Symbolfoto: Bernd Wüstneck Quelle: dpa
Dresden

Dennoch bleibe die Empfehlung aktuell, monatlich nicht mehr als zwei Kilogramm Elbfisch zu verzehren. Sie gelte auch für Fische aus der Mulde.

Allerdings seien bei einigen der 135 im Herbst 2013 untersuchten Tiere bei Quecksilber und Polychlorierten Biphenylen (PCB) auch gering gestiegene Konzentrationen festgestellt worden. Dabei habe es sich aber vor allem um ältere und größere Fische gehandelt, die wegen des höheren Lebensalters stärker mit Schadstoffen belastet seien, hieß es. Ein weiterer Grund für die höhere Belastung könnten Sedimentumlagerungen beim Hochwasser im Sommer 2013 gewesen sein. 

Von den untersuchten 17 Arten Fisch wie Blei (Brachse), Döbel, Rapfen, Plötzen, Hechte und Zander stammten 100 aus der Elbe, acht aus der Freiberger, 14 aus der Zwickauer sowie 13 aus der Vereinigten Mulde. In 20 Jahren des jährlichen Schadstoffmonitorings wurden aus der Elbe an fünf festgelegten Stellen insgesamt 1966 Fische entnommen und untersucht.

dpa

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