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Mitteldeutschland Fische leiden unter Hitze – erste Verluste in Teichwirtschaft
Region Mitteldeutschland Fische leiden unter Hitze – erste Verluste in Teichwirtschaft
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11:03 11.06.2018
In der Wermsdorfer Teichwirtschaft sind Fische verendet. (Symbolfoto) Quelle: LVZ-Archiv
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Wermsdorf

Auch den Fischen macht die Hitze zu schaffen. Bei der Teichwirtschaft Wermsdorf, einem der größten Aufzuchtbetriebe Sachsens für Karpfen, sind die ersten Verluste zu beklagen. „Bislang sind es etwa acht bis zehn Tonnen“, sagte Angela Stähler, von der Teichwirtschaft Wermsdorf.

Die hohen Temperaturen beförderten das Wachstum der Algen, den Tieren fehle der Sauerstoff. Sie würden weniger fressen. Halte die Hitze an, sei mit weiteren Verlusten zu rechnen. Diese seien in der laufenden Saison auch nicht mehr auszugleichen. „Wir brauchen jetzt eine Woche richtig schönen Landregen“, sagte Stähler.

Fischzucht hat lange Tradition

Insgesamt bewirtschaftet die Teichwirtschaft Wermsdorf etwa 900 Hektar Fläche. Weithin bekannt ist der Betrieb wegen seines alljährlichen Fischerfestes im Herbst, zu dem tausende Besucher kommen. Die Fischzucht dort hat lange Tradition, sie reicht bis zum Ende des 15. Jahrhunderts zurück.

Im vergangenen Jahr sei der Ertrag gut gewesen, sagte Stähler. Auch sachsenweit hatten die Fischer 2017 einen recht guten Fang gemacht. Sie zogen etwa 2000 Tonnen Karpfen an Land.

Von LVZ

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