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Frank Haubitz wird neuer Kultusminister in Sachsen

Nach Brunhild Kurth Frank Haubitz wird neuer Kultusminister in Sachsen

Frank Haubitz wird neuer Kultusminister in Sachsen. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, will Ministerpräsident Tillich am Montag die Ernennungsurkunde überreichen.

Frank Haubitz wird Kultusminister in Sachsen.

Quelle: Carola Fritzsche

Leipzig. Frank Haubitz wird neuer Kultusminister in Sachsen. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, will Ministerpräsident Tillich am Montag die Ernennungsurkunde überreichen. Haubitz (parteilos) wird Nachfolger von Brunhild Kurth (CDU). Diese hatte Ende September ihren Rücktritt erklärt und private Gründe angegeben. Kurth hatte das Ministerium seit 2012 geleitet.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stellte den 59-jährigen Haubitz am Donnerstag in Dresden als „Mann der Erfahrung und der Tat“ vor. Er bringe hohe Glaubwürdigkeit und langjährigen Praxisbezug als Lehrer und Schulleiter mit: „Als Vorsitzender des Philologenverbandes hat er politisches Geschick bewiesen und kennt die Themen und die Akteure bestens. Ein reibungsloser und kraftvoller Übergang im Ministeramt ist garantiert.“

Haubitz ist ausgebildeter Diplomlehrer für Mathematik und Geografie und arbeitet seit 34 Jahren als Lehrer. Nach seinem Pädagogikstudium an der Pädagogischen Hochschule Dresden unterrichtete er zu DDR-Zeiten an einer Polytechnischen Oberschule in Dresden und leitete diese nach der Wende noch bis 1993. Seitdem war er als Schulleiter des Gymnasiums Dresden-Klotzsche tätig. Haubitz ist verheiratet und hat ein Kind.

Zahlreiche Herausforderungen warten auf den Ministeramtsanwärter: Lehrermangel, Unterrichtsausfall, Investitionsbedarf in sächsische Schulen gehören dazu. Der Landesschülerrat forderte am Donnerstag darüber hinaus, dass der neue Kultusminister schnell im Bereich der politischen Bildung handeln müsse. „Auch beim Thema Digitale Schule muss tatkräftig angepackt werden, sonst verlieren Sachsens Schulen endgültig den Anschluss und die Spitzenposition in der Bildung“, so Erik Bußmann, Vizevorsitzender des Landesschülerrats.

Von lyn (mit dpa)

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