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Mitteldeutschland Frivol und weniger treu: Der Osten tickt in Liebesdingen anders
Region Mitteldeutschland Frivol und weniger treu: Der Osten tickt in Liebesdingen anders
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19:37 26.09.2017
Symbolbild Quelle: dpa
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Leipzig

In der Liebe gibt es 27 Jahre nach der Wende immer noch Unterschiede zwischen Ost und West. So sind die Altbundesbürger ihren Partnern treuer. Auch das Familienmodell ist im Westen ein anderes. Das geht aus einer Umfrage eines Marktforschungsinstituts im Auftrag des Dating-Portals Parship hervor.

Die repräsentative Befragung ergab, im Osten sind 29 Prozent der Menschen in einer Beziehung schon Mal fremdgegangen. Die Altbundesbürger waren wesentlich treuer: Nur 22 Prozent riskierten ihre Beziehung auf diese Art und Weise. Wenn es um das Glück in der eigenen Partnerschaft geht, sind sich die Deutschen bundesweit einig. 59 Prozent sind mit ihrem aktuellen Beziehungsstatus zufrieden.

Auch bei den Familienmodellen unterscheiden sich die Regionen. In den alten Bundesländern herrscht noch ein konservatives Familienmodell vor. 52 Prozent leben mit Trauschein und dem gemeinsamen Nachwuchs zusammen. Im Osten hingegen lebt jeder vierte in einer Patchwork-Familie. Bundesweit ist der Wunsch nach Kindern groß. Jeder vierte wünscht sich eigenen Nachwuchs. Dabei ist der Kinderwunsch in den neuen Bundesländern mit 83 Prozent etwas ausgeprägter als im Westen mit 75 Prozent – dabei planen 15 Prozent ein Leben komplett ohne Kinder.

Auch nach Klischees wurde von den Marktforschern gefragt. 41 Prozent der Westdeutschen glauben, Ostler seien freizügiger ja frivoler, wenn es um Liebesdinge gehe. 29 Prozent halten Ostdeutsche für trink- und feierfreudig. Die Ostdeutschen halten Westler für aufgeschlossen und redselig (32 Prozent). 29 Prozent sagen, Menschen aus dem Westen seien schlagfertig und humorvoll.

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