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Fronten nach Lehrerstreiks weiter verhärtet - Gespräche werden im Januar fortgesetzt

Fronten nach Lehrerstreiks weiter verhärtet - Gespräche werden im Januar fortgesetzt

Nach sachsenweiten Protesten der Lehrer ist eine Annäherung zwischen Landesregierung und Gewerkschaften vorerst nicht in Sicht. „Wir haben deutlich gemacht, dass die Altersteilzeitregelung für uns äußerst problematisch ist“, betonte Finanzminister Georg Unland (CDU) am Dienstag nach einem stundenlangen Gespräch in Dresden.

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Leipziger Lehrer streiken für Altersteilzeitregelungen an Sachsens Schulen. (Archiv)

Quelle: André Kempner

Dresden. Die Unterrichtsversorgung der Schüler habe „absolute Priorität“. Die Diskussion über die Gewerkschaftsforderungen nach mehr Geld und einer Altersteilzeitregelung solle Mitte Januar fortgesetzt werden.

Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sabine Gerold, hofft auf eine rasche Annäherung. „Das Ergebnis des heutigen Gesprächs ist zumindest, dass nicht alle Türen zugeschlagen wurden“, sagte sie. Die GEW sei verhalten optimistisch, im Januar „vielleicht auch zu Verhandlungen zu kommen“. Dann solle die Landesregierung von der Altersteilzeitregelung für Lehrer überzeugt werden. „Es ist eine Möglichkeit, den Generationenwechsel in den Schulen verlässlich zu gestalten“ und solle nicht als Instrument des Stellenabbaus wirken, sagte Gerold.

Bei einem dreitägigen Warnstreik Mitte November hatten sich landesweit mehr als 20.500 Lehrer beteiligt. In vielen Regionen fiel an über drei Viertel der Schulen der Unterricht aus. Zudem demonstrierten Ende November rund 100 Pädagogen vor dem Finanzministerium. Die GEW schloss weitere Warnstreiks nicht völlig aus, sollten beim Gespräch im Januar keine ersten Ergebnisse erzielt werden. „Warnstreiks führt man, um an einen Verhandlungstisch zu kommen“, betonte Gerold, „wir werden im Januar sehen, ob das Gespräch da mündet, wofür die Kollegen auf die Straße gegangen sind.“

Sandra Hottenrott, dapd

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