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Mitteldeutschland Fünf Neugeborene in sächsischen Babyklappen abgelegt
Region Mitteldeutschland Fünf Neugeborene in sächsischen Babyklappen abgelegt
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17:49 17.01.2010
Dresden

In einem Fall wurde das Kind von seiner Familie zurückgeholt. Babyklappen gibt es derzeit in Aue, Bautzen, Chemnitz, Dresden, Leipzig und Plauen. Sie werden von kirchlichen oder freien Trägern beziehungsweise von Krankenhäusern angeboten. Damit soll verhindert werden, dass verzweifelte Frauen ihr Kind auf riskante Weise aussetzen oder gar töten.

Der Deutsche Ethikrat plädiert für eine Schließung der Babyklappen. Andernfalls werde das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft verletzt. Das Gremium schätzt, dass seit Einführung der Angebote zur anonymen Kindsabgabe vor etwa zehn Jahren mehr als 500 Mädchen und Jungen zu Findelkindern anonymer Herkunft wurden. Bundesweit gibt es in über 50 Städten Babyklappen. Sachsen will künftig mehr dafür sorgen, dass Frauen in Notlagen entsprechende Hilfsangebote erhalten, um Extremsituationen möglichst ohne Abgabe des Kindes in der Babyklappe zu meistern. Viele Rechtsfragen im Zusammenhang mit Babyklappen seien noch nicht gelöst, hieß es.

dpa

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