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Glocken aus abgebrannter Kirche in Walldorf geborgen - Gemeinde sammelt Spenden

Glocken aus abgebrannter Kirche in Walldorf geborgen - Gemeinde sammelt Spenden

Aus der Ruine der niedergebrannten Kirche von Walldorf (Kreis Schmalkalden-Meiningen) sind am Samstagmorgen vier insgesamt 2,5 Tonnen schwere Glocken geborgen worden.

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Die historische Kirche in Walldorf ist am Dienstag ausgebrannt.

Quelle: dpa

Walldorf/Suhl. Bereits am Freitag hatte eine Spzeialfirma die Turmhaube entfernt, die bei einem Sturm herunterzufallen drohte. „Der Brand der Kirche ist noch immer Thema im Ort und auch überregional. Das bewegt die Leute einfach", sagte am Samstag Wallendorfs Bürgermeister, Matthäus Hildebrand (Linke), der Nachrichtenagentur dpa. Die im 17. Jahrhundert erbaute evangelische Kirche war am Dienstag aus noch ungeklärter Ursache komplett in Flammen aufgegangen und ausgebrannt.

Die Ermittlungen der Polizei dauerten auch am Wochenende an. „Wir haben noch keine neuen Erkenntnissen und wegen der Feiertage wird das auch noch dauern", sagte am Samstag ein Polizeisprecher in Suhl. Noch am Donnerstag waren die Ermittler in der abgesicherten Ruine mit einem Spürhund unterwegs, um Spuren zu sichern. Die Polizei ging zunächst nicht von einer vorsätzlichen Tat aus.

Auch bundesweit ist die Betroffenheit über den Brand und die verlorene Kirche groß. „Der Pfarrer berichtet von einer großen Anteilnahme", sagte die Thüringer Sprecherin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Susanne Sobko. Die Gemeinde Walldorf hat für den geplanten Wiederaufbau der Kirche ein Spendenkonto eingerichtet. Laut Sobko hat mittlerweile auch die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Kiba) zum Spenden aufgerufen.

Die 867-Seelen-Gemeinde wollte die Ostergottesdienste in das örtliche Altenpflegeheim und in die Kirche im nahen Ort Melkers verlegen. Ein Gebetsraum wird die Kirche, die für ihre prunkvolle Erscheinung bekannt war, aber wahrscheinlich nicht ersetzen können. Die Geschichte der Kirchenburganlage reicht immerhin zurück bis ins Mittelalter

dpa

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