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Mitteldeutschland Glücksatlas 2018: So (un)zufrieden sind die Sachsen
Region Mitteldeutschland Glücksatlas 2018: So (un)zufrieden sind die Sachsen
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13:19 11.10.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Hamburg

Die Menschen in Deutschland sind laut dem „Glücksatlas“ weiter zufrieden mit ihrem Leben – und das liegt demnach auch an der guten Lage der Wirtschaft. Die Lebenszufriedenheit ist nach den Berechnungen für die Studie in diesem Jahr bundesweit auf relativ hohem Niveau geblieben, wie aus der am Donnerstag in Hamburg vorgestellten Studie hervorgeht. Sie wurde von dem Sozialökonomen Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Deutschen Post erstellt.

In Sachsen setzt sich dieser Trend leider nicht fort. Das Bundesland rutschte im Ranking der Zufriedenen von Platz 16 auf Platz 17 ab. Die Sachsen liegen mit einem Wert von 6,91 in allen Bereichszufriedenheiten recht deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,05.

Von den direkten Nachbarn liegt Thüringen noch vor Sachsen. Sachsen-Anhalt und Brandenburg landen hinter Sachsen auf den letzten Plätzen 18 und 19.

Niedrige Mieten ein Faktor in Sachsen

Als positiv Indikatoren für eine hohe Lebenszufriedenheit in Sachsen wurden niedrige Mietpreise und die zweitniedrigste Armutsgefährdungsquote aller Regionen. Negativ fielen die mäßige regionale Attraktivität, die hohe Pflegequote und die Arbeitslosenquote über dem Bundesdurchschnitt auf.

Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich erneut etwas (0,20 nach 0,22 Punkten). Auch der Unterschied zwischen der Region mit den zufriedensten und den weniger glücklichen Menschen blieb laut Auswertung mit „nur 0,6 Punkten“ auf dem niedrigen Vorjahresniveau.

Die Deutsche Post hat den „Glücksatlas 2018“ vorgestellt. Bei der Erhebung wird die Zufriedenheit der Menschen in 19 unterschiedlichen deutschen Regionen untersucht. Wo liegt Ihre Region?

Zwischen Nord- und Ostsee leben in Schleswig-Holstein seit 2013 laut Atlas die zufriedensten Menschen – und sie bauten ihre Führung auf 7,44 Punkte minimal aus. Verfolger Hamburg (2018: 7,36) vergrößerte seinen Vorsprung vor den unverändert zufriedenen Hessen (7,27 Punkte) und Franken (7,26).

Von Denis Krick/dpa

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