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Mitteldeutschland Hintergrund: Das barocke Jagdschloss Hubertusburg
Region Mitteldeutschland Hintergrund: Das barocke Jagdschloss Hubertusburg
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15:36 25.04.2013
Wermsdorf

, bauen. Der erweiterte die Anlage ab 1736, auch um ein Opernhaus. Ab 1752 bot das nach der Hubertussage benannte Schloss rund 80 Kilometer nordwestlich von Dresden der Königsfamilie, dem gesamten Hof und zahlreichen Gästen Platz.

Meist im Herbst wurde das „sächsische Versailles“ zur Residenz auf Zeit, mit Festen und musikalischen Aufführungen. Die Glanzzeit von Hubertusburg endete mit dem Siebenjährigen Krieg 1756, fünf Jahre später wurde es von preußischen Truppen geplündert - bis auf die Schlosskapelle. In einem Seitenflügel besiegelten Sachsen, Österreich und Preußen 1763 den Hubertusburger Frieden. Seitdem war das Schloss Lazarett, Gefängnis und Psychiatrie. Seit 1993 steht der Komplex mit einer Gesamtfläche von Zehntausenden Quadratmetern weitgehend leer. Der Freistaat als Eigentümer investierte bisher rund 90 Millionen Euro in Teilsanierungen.

dpa

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