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Mitteldeutschland Hintergrund: Rohstoffe und Rohstoffwirtschaft in Sachsen
Region Mitteldeutschland Hintergrund: Rohstoffe und Rohstoffwirtschaft in Sachsen
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21:17 28.08.2012
In Sachsen wird vor allem Braunkohle abgebaut. Quelle: dpa
Dresden

Vom weltweiten Aufkommen beträgt die Fördermenge im Lausitzer und im mitteldeutschen Revier rund 3,5 Prozent. Sachsen hebt damit in etwa soviel Braunkohle wie Rumänien oder Kanada.

Zudem werden in Sachsen auch Festgesteine, Sande, Kiese, Lehme und Kaoline abgebaut. Gestiegene Preise auf dem weltweiten Rohstoffmarkt führen zudem dazu, dass wieder nach Zinn, Kupfer, Wolfram, Nickel, Indium, Molybdän, Fluss- und Schwerspat gesucht wird. Größere Erkundungen laufen derzeit im Erzgebirge nach Lithium und in der Lausitz nach Kupfer.

Im Freistaat arbeiten rund 75.000 Menschen in etwa 5000 Unternehmen und 340 Lagerstätten der Rohstoffwirtschaft. Bekannte geologische Forschungszentren finden sich mit der TU Bergakademie und dem Helmholtz Institut für Rohstoffforschung in Freiberg.

dpa

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