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Mitteldeutschland Hochwasser in Sachsen - Elbe schwillt an und erreicht Alarmstufen
Region Mitteldeutschland Hochwasser in Sachsen - Elbe schwillt an und erreicht Alarmstufen
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15:05 01.02.2013
Hochwasser an der Elbe in Dresden. (Archivfoto vom 8. Januar). Quelle: dapd
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Dresden

„Die Situation ist weder dramatisch noch kritisch.“ Mit sinkenden Temperaturen entspanne sich dann von Sonntag an die Lage.

In Schöna (Sächsische Schweiz) wurde mit 5,06 Metern am Mittag die Alarmstufe 2 erreicht, in Dresden bei 4,39 Metern die Alarmstufe 1. In Erwartung des weiteren Anstiegs rief die Stadt am Nachmittag vorfristig die Alarmstufe 2 aus, die ab 5 Metern gilt. Damit setzt ein Kontrolldienst ein. Hochwasserwarnungen für Spree, Neiße, Schwarze und Weiße Elster sowie die Nebenflüsse der Elbe wurden indes aufgehoben. Dort fallen die Wasserstände - vorerst. Schon bei kleinen Niederschlägen könne sich die Situation schnell ändern, hieß es.

Sachsens Flüsse werden größtenteils in der Region gespeist, das Einzugsgebiet der Elbe aber liegt zu 95 Prozent in Tschechien. „Also sind Moldau, tschechische Elbe und deren Nebenflüsse entscheidend“, erklärte Bernhardt. Die Behörden im Nachbarland rechnen bis Samstag mit weiterem Anstieg des Wassers um 70 Zentimeter in Usti (Aussig). In Schöna werden mehr als 6 Meter und Alarmstufe 3 erwartet. Die soll in Dresden nicht ganz erreicht werden - mit höchstens 5,50 Metern am Sonntagabend.

Von Westen zog bereits ein neues größeres Regengebiet heran, das in der Nacht zum Samstag teils kräftige Regenfälle bringt. „Im Bergland schneit es, und auch im Tiefland können Schneeschauer dabei sein“, sagte Henry Geyer vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Spätestens von Sonntag an dürfte sich die Lage an den Flüssen entspannen. Laut Geyer wird es wieder kälter. „Minusgrade im Bergland, ansonsten Temperaturen knapp über null Grad und nachts überall Frost.“

dpa

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