Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland IKK classic erhebt nach Fusion keinen Zusatzbeitrag
Region Mitteldeutschland IKK classic erhebt nach Fusion keinen Zusatzbeitrag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:24 13.01.2010
Anzeige
Weimar

Für die 3000 Mitarbeiter in 180 Geschäftsstellen werde es in den kommenden vier Jahren keine fusionsbedingten Kündigungen geben, erklärten Vorstand und Personalrat. Zur IKK classic fusionierten am 1. Januar die vier IKK Baden-Württemberg/Hessen, Hamburg, Sachsen und Thüringen.

Der Zusammenschluss ist nach Angaben der neu gewählten Gremien kein „Notpakt“, sondern eine Reaktion von vier gesunden Unternehmen auf gravierende Veränderungen in Gesellschaft und Politik. Sie gehöre damit zu den 15 mitgliederstärksten Krankenkassen und könne ihren Einfluss in Verhandlungen nutzen, um die besten Leistungen für die Versicherten zu erzielen, sagte Verwaltungsratsvorsitzender Manfred Hoff.

Die regionale Kundenbetreuung in den fünf Bundesländern könne sogar noch ausgebaut werden. Den 1,8 Millionen Versicherten stünden weiterhin die bisherigen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung. Sämtliche Zusatzleistungen und Extras der einzelnen Kassen werden zusammengeführt. Großes Augenmerk gelte der Gesundheitsvorsorge und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Mit Wahltarifen und dem Bonusprogrammen könnten die Versicherten pro Jahr ihre Gesundheitskosten um mehr als 1000 Euro senken, hieß es.

Sitz der IKK classic, die sich vor allem als Krankenversicherung für das Handwerk und den Mittelstand versteht, ist Dresden. Hauptverwaltungen gibt es in Dresden, Erfurt, Hamburg, Ludwigsburg und Wiesbaden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der sächsische Landtag soll in der kommenden Woche über das umstrittene Versammlungsgesetz befinden. Das sieht die am Mittwoch veröffentlichte Tagesordnung für die erste Beratung des Parlamentes in diesem Jahr vor.

13.01.2010

Die Entführer der im Jemen verschleppten Familie aus Sachsen fordern nach Informationen von „Spiegel Online“ zwei Millionen Dollar (1,4 Mio. Euro) Lösegeld.

13.01.2010

Der in Dresden produzierende Chiphersteller Globalfoundries und sein früherer Konkurrent Chartered Semiconductors (Singapur) gehen zusammen. Die Unternehmen gaben am Mittwoch den Zusammenschluss ihrer Fertigung unter der einheitlichen Marke Globalfoundries bekannt.

13.01.2010
Anzeige