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News Ifo-Institut: Wirtschaftsaufschwung auch im Osten nur gering

Ifo-Institut: Wirtschaftsaufschwung auch im Osten nur gering

Die ostdeutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des ifo Instituts 2010 um 1,1 Prozent wachsen und damit hinter dem erwarteten Bundestrend von 1,7 Prozent zurückbleiben.

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Quelle: dpa

Dresden. „Das Schlimmste ist vorbei. Es geht leicht aufwärts“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Dresdner ifo-Niederlassung, Joachim Ragnitz, am Montag zur Konjunkturprognose für Ostdeutschland. Die Auswirkungen der massiven Rezession würden auch den Osten noch eine ganze Weile beschäftigen. Es gebe keine besonders starke Aufwärtsentwicklung in Deutschland, auch der Osten könne sich von diesem Trend nicht abkoppeln. „Alles in allem: Die Lage ist nicht zufriedenstellend.“

Allerdings gibt es mit Blick auf die Bilanz für dieses Jahr Differenzen zwischen Ost und West mit umgekehrten Vorzeichen. Für die neuen Länder inklusive Berlin nimmt ifo einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 3,6 Prozent bezogen auf das Vorjahr an. Für ganz Deutschland wird eine Schrumpfung von 4,9 Prozent erwartet. Als Grund nannte Ragnitz die verschiedenen Wirtschaftsstrukturen. Das von der Krise besonders betroffene Verarbeitende Gewerbe sei im Osten nicht so stark vertreten. Auch liege der Exportanteil der Unternehmen unter den Werten in Westdeutschland. Perspektivisch werde aber gerade die Auslandsnachfrage für Dynamik sorgen.

Kurzarbeit und Abbau von Arbeitszeitkonten dämpften den Rückgang bei der Beschäftigtenzahl. ifo geht davon aus, dass die Zahl der ostdeutschen Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt nur um 0,2 Prozent sank. Für 2010 erwarten die Experten ein stärkeres Minus von 0,8 Prozent. Somit wird sich der leichte Konjunkturaufschwung zunächst nicht in sinkender Arbeitslosigkeit bemerkbar machen. Beim Blick in die Prognose wird auch klar, dass sich die Wirtschaftskrise unmittelbar auf nachfolgende Bereiche auswirkte. „Ein rückläufiger Bedarf an Dienstreisen, Geschäftsessen und sonstigen betrieblichen Verpflegungsdienstleistungen dürften zudem zu dem Umsatzminus im Gastgewerbe beigetragen haben“, heißt es beispielsweise.

dpa

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