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News In Sachsen wird das Saatgut knapp - Frost beschert Bauern hohe Einbußen

In Sachsen wird das Saatgut knapp - Frost beschert Bauern hohe Einbußen

Die strengen Fröste Anfang Februar haben den Landwirten in Sachsen zum Teil erhebliche Verluste beschert. „Sie liegen nach Region zwischen 30 und 50 Prozent“, sagte Pflanzenbauexperte Andreas Jahnel vom Landesbauernverband.

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Mangelware Saatgut: Weil der Frost vielerorts die Winterkulturen vernichtet hat, sind Sommergerste und Sommergetreide gefragt wie selten.

Quelle: dpa

Dresden. Bei fast allen Winterkulturen wie Winterraps, Wintergerste und Winterweizen habe es Verluste gegeben - für viele Landwirte eine regelrechte Katastrophe, erklärte Jahnel. Vor allem Regionen, die damals ohne geschlossene Schneedecke waren, seien betroffen, etwa der Raum um Döbeln und Delitzsch.

Jetzt stehe für viele Landwirte der Umbruch ihrer Felder und die Neuansaat mit den Sommerkulturen an. „Das ist allerdings problematisch, denn es gibt kaum Saatgut für Sommergerste, -weizen und -raps“, sagte Jahnel. Wegen der Frostschäden sei derzeit mehr Sommergetreide gefragt als normalerweise üblich. Deshalb könnten nicht alle Bauern ihre Felder wie gewünscht bestellen. Vielen bliebe nichts anderes übrig, als etwa auf Maisanbau auszuweichen.

Für die Sommersaat wünschen sich Sachsens Landwirte etwas mehr Regen und wärmere Temperaturen. „Der Boden ist immer noch recht kalt“, sagte Jahnel. Vor allem im April seien Niederschläge wichtig, in den letzten Jahren sei es in diesem Monat oft zu trocken gewesen.

Unterdessen hoffen auch Sachsens Spargelbauern auf viel Sonne und steigende Temperaturen. „Dann kann es schon zu Ostern den ersten Spargel geben“, sagte der Chef des Spargelverbandes Sachsen, Holger Schöne. Die Dämme seien gezogen und mit Folien abgedeckt. Bei Bodentemperaturen um 12 Grad fange das Edelgemüse an zu wachsen, ab einer Länge von 22 Zentimetern darf es geerntet werden.

dpa

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