Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Jemenitischer Minister: Deutsche Geiseln leben noch
Region Mitteldeutschland Jemenitischer Minister: Deutsche Geiseln leben noch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:59 07.01.2010
Sanaa

Sie würden von den Rebellen, die in der nördlichen Provinz Saada gegen die Regierungstruppen kämpfen, gezwungen, verwundete Kämpfer zu versorgen.   

Das deutsche Ehepaar und der Brite hatten, bevor sie während eines Ausfluges gemeinsam mit zwei jungen deutschen Pflegehelferinnen und einer Koreanerin entführt worden waren, in einem Krankenhaus in Saada gearbeitet. Allerdings ist unter den drei noch vermissten erwachsenen Geiseln kein Arzt. Die Houthi-Rebellen hatten jede Beteiligung an der Entführung weit von sich gewiesen. Sie hatten zudem erklärt, es wäre doch widersinnig, wenn sie ausgerechnet Deutsche entführen würden, wo doch ein Bruder ihres Anführers Abdulmalik al-Houthi als Flüchtling in Deutschland lebe.    Ende vergangenen Jahres war laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung ein Video der Kidnapper aufgetaucht, auf dem die drei Kleinkinder des Ehepaares aus Sachsen lebend zu sehen waren, allerdings ohne ihre Eltern. Die beiden Pflegehelferinnen und die Südkoreanerin waren kurz nach der Entführung tot aufgefunden worden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Urteil zum Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle weist zahlreiche Lücken auf - der Prozess muss neu aufgerollt werden. Genau fünf Jahre, nachdem der aus Sierra Leone stammende 23-Jährige in der Zelle verbrannte, hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau aufgehoben.

07.01.2010

Neue Probleme beim Bau der Waldschlößchenbrücke: Um die Strombrücke, die die zurzeit am Elbufer auf der Altstädter Seite montiert wird, auf die Elbe zu schieben, muss die Stadt Flächen nutzen, die nicht im Planfeststellungsbeschluss für die Brücke enthalten sind.

07.01.2010

Das Pilotprojekt zur Rekonstruktion tausender zerrissener Stasi-Akten ist ein weiteres Stück vorangekommen. Der Computer könne nun zwischen Hand- und Maschinenschrift unterscheiden, teilte der Projektbeauftragte bei der Stasiunterlagen-Behörde, Joachim Häußler, mit.

07.01.2010