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Mitteldeutschland Kasek bekommt Konkurrenz aus eigenem Haus - Volger will Vorstand werden
Region Mitteldeutschland Kasek bekommt Konkurrenz aus eigenem Haus - Volger will Vorstand werden
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10:34 24.03.2018
Norman Volger (l.) gegen Jürgen Kasek: Wer kann die Grünen in Sachsen wieder zurück auf Kurs bringen? Quelle: André Kempner/dpa
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Leipzig

Parteiintern gilt seine Zeit als abgelaufen, nun kommt der Gegenwind für Sachsens Grünen-Chef Jürgen Kasek ausgerechnet auch noch von seinem Heimatkreisverband Leipzig. Auf dem Landesparteitag im März wird der 37-Jährige, der zuletzt sogar ohne Gegenkandidaten nur noch mit 59 Prozent der Stimmen zum Landesvorstandssprecher gewählt worden war, nicht mehr konkurrenzlos ins Rennen gehen. Der Fraktionschef der Grünen im Leipziger Stadtrat, Norman Volger (39), bestätigte am Donnerstag der LVZ seine Kandidatur. Er wird wohl nicht der einzige Mitbewerber bleiben.

„Wir brauchen eine Trendwende, die wir auch mit neuem Personal verknüpfen“, sagte der Herausforderer. „Wir müssen wegkommen von der Monothematik und Lösungsansätze für alle Bereiche anbieten – für Umwelt genauso wie für Soziales, Wirtschaft und Bildung.“ Mit Kasek, der seit 2014 an der Spitze der Partei steht, sind Sachsens Grüne auf dem Weg in die außerparlamentarische Opposition. Ihre Umfragewerte sinken dramatisch, Ende 2017 lagen sie bei vier Prozent. Zuletzt waren sie nur noch als Partei gegen Rechtsextremismus wahrgenommen worden. Seine Erfahrungen, so Volger, wolle er einbringen, um die Grünen 2019 wieder in den Landtag zu führen. Volger ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Geschäftsführer des Vereins „DAKS – Die alternative Kommunalpolitik Sachsens“.

K. S.

Die Klageflut in Asylangelegenheiten an Sachsens Verwaltungsgerichten in Chemnitz, Dresden und Leipzig hält an. Pro Monat kommen 400 bis 500 neue Verfahren dazu, sagte Justizminister Gemkow (CDU). Insgesamt seien rund 9000 Fälle offen.

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