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Mitteldeutschland Kein Bundesland bekommt mehr: Sachsen profitiert am stärksten von EU-Fördermitteln
Region Mitteldeutschland Kein Bundesland bekommt mehr: Sachsen profitiert am stärksten von EU-Fördermitteln
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15:19 06.06.2014
Symbolbild Quelle: dpa
Berlin

Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, unterstrich, dass Deutschland mit der Förderung seine Innovationskraft stärken könne. Deutsche Landwirte und Fischer allein werden in den nächsten sechs Jahren nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mit mehr als 9 Milliarden Euro unterstützt.

Aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Efre) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) werden zwischen 2014 und 2020 rund 15,58 Milliarden Euro an die Bundesländer überwiesen, davon gehen 9,86 Milliarden in den Osten. Sachsen bekommt bis 2020 rund 2,75 Milliarden, Sachsen-Anhalt 2,04 Milliarden, Thüringen 1,66 Milliarden, Mecklenburg-Vorpommern 1,35 Milliarden, Brandenburg 1,21 Milliarden und Berlin 850 Millionen Euro.

Zwischen 2007 und 2013 kam aber noch deutlich mehr Geld aus Brüssel: 20,45 Milliarden Euro, davon 13,65 Milliarden für die Ost-Bundesländer. Im Westen wird das Geld so verteilt: Nordrhein-Westfalen (1,84 Mrd), Niedersachsen (978 Mio), Bayern (793 Mio.), Baden-Württemberg (507 Mio), Hessen (413 Mio), Schleswig-Holstein (360 Mio), Rheinland-Pfalz (295 Mio), Saarland (217 Mio), Bremen (179 Mio) und Hamburg (134 Mio). Zusätzlich legt der Bund nun bis 2020 ein eigenes Programm aus Efre- und ESF-Mitteln mit rund 2,7 Milliarden Euro auf.

dpa

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