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Mitteldeutschland Wegen Erkältungswelle mehr Fehltage in Sachsen
Region Mitteldeutschland Wegen Erkältungswelle mehr Fehltage in Sachsen
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14:47 13.02.2019
Atemwegserkrankungen haben im vergangenen Jahr in Sachsen viele Fehlzeiten verursacht. Quelle: dpa
Leipzig

In Sachsen sind die Fehltage im Job im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Im Vorjahr kletterte der Krankenstand im Land von 4,5 auf 4,7 Prozent, teilt die DAK-Gesundheit mit, die die Krankmeldungen ausgewertet hat. Damit gab es im Freistaat deutlich mehr Ausfalltage als im Bundesdurchschnitt (4,2 Prozent). „Vor allem die starke Erkältungswelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen in Sachsen zu schaffen“, so ein Sprecher.

Die Anzahl der Fehltage aufgrund von schweren Atemwegserkrankungen wie grippalen Infekten oder Bronchitis ist demnach um knapp sieben Prozent gestiegen und war damit landesweit die zweithäufigste Ausfallursache.

Die meisten Krankschreibungen gab es nach wie vor wegen Muskel-Skelett-Beschwerden wie beispielsweise Rückenschmerzen. Im Vergleich zum Vorjahr blieben sie nahezu konstant, verursachten dennoch mehr als jeden fünften Fehltag im Freistaat. Psychische Erkrankungen wie zum Beispiel schwere Depressionen nahmen leicht zu (plus 2,6 Prozent) und waren dritthäufigster Ausfallgrund.

Die DAK-Gesundheit ist nach eigenen Angaben eine der größten Krankenkassen Deutschlands und versichert mehr als 140.000 Menschen in Sachsen.

Von Andreas Dunte

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