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Mitteldeutschland Kritik an Plänen zu längeren Ladenöffnungszeiten
Region Mitteldeutschland Kritik an Plänen zu längeren Ladenöffnungszeiten
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15:59 03.12.2009
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Die SPD-Fraktion nannte die Forderungen verfassungsrechtlich bedenklich. Die Linksfraktion warnte davor, das Vorhaben könnte viele kleine Händler in den Ruin treiben und das Familienleben der Beschäftigten über Gebühr strapazieren. CDU-Landesvize und -Fraktionschef Steffen Flath hatte zuvor für die völlige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen plädiert. Geschäfte sollten auch 24 Stunden öffnen dürfen, sagte er der „Sächsischen Zeitung“. Unterstützt wurde Flath von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP).

Auch der DGB Sachsen wies den Vorstoß der Regierung zurück. Die Gewerkschaft verwies auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu Ladenöffnungszeiten an Adventssonntagen vom Dienstag, „das den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Einzelhandel definiert“, wie es in einer Mitteilung hieß. Zum Thema Ladenschluss will die Staatsregierung noch vor der Sommerpause einen neuen Gesetzentwurf im Landtag einbringen. Nach dem sächsische Ladenschlussgesetz dürfen Geschäfte in Sachsen an Wochentagen von 6.00 bis 22.00 Uhr öffnen.

dpa

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