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Mitteldeutschland Krokodile im Kochtopf: Zoo Hoyerswerda wehrt sich gegen Vorwürfe
Region Mitteldeutschland Krokodile im Kochtopf: Zoo Hoyerswerda wehrt sich gegen Vorwürfe
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18:13 28.01.2010
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Hoyerswerda/Gerlingen

Es sei mehr als absurd, dass man in einem Zoo bedrohte Tierarten verspeisen kann, erklärte ein Peta-Sprecher und verwies auf die Speisekarte des Restaurants, das auch Fleisch von Kudus (Antilopen) und Krokodilen im Angebot hat. Die Stadtverwaltung sprach von „völlig haltlosen Vorwürfen“. Der Betreiber des Restaurants habe versichert, dass das Fleisch bei einem Händler in Südafrika gekauft werde.

„Unsere beiden Rautenkrokodile leben seit 1986 in Hoyerswerda“, sagte Stadtsprecher Bernd Wiemer und versicherte auf Nachfrage, dass „den Tieren bisher auch nichts fehle“. Gerade bei den Kudus sei Hoyerswerda Teilnehmer am Europäischen Zuchtprogramm und müsse lückenlos über Zu- und Abgänge informieren. Peta geht davon aus, dass der Zoo Hoyerswerda einen Großteil seiner überschüssigen Tiere an „dubiose Tierhändler“ beispielsweise in Belgien abgibt. Dort sei das Schlachten von Kudus erlaubt. Insofern könnte Antilopenfleisch über den Umweg von Tierhändlern sogar aus Zoo-eigenem Nachwuchs stammen könne.

Den Zoo Hoyerswerda plagten am Donnerstag ganz andere Sorgen. Er gab den Tod eines Servals bekannt. Die Raubkatze wurde knapp 13 Jahre alt und starb eines natürlichen Todes. Die Obduktion brachte eine altersbedingte Herzschwäche ans Tageslicht, die andere Organe in Mitleidenschaft zog.

dpa

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