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News Langer Sommer ließ Bergwacht-Einsätze im Harz im Jahr 2014 steigen

Langer Sommer ließ Bergwacht-Einsätze im Harz im Jahr 2014 steigen

Erschöpfungszustände, Bänderreizungen oder Knochenbrüche: Die ehrenamtlichen Retter der Bergwacht in Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr zu 67 Einsätzen gerufen worden.

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Harzer Idylle. Foto: Tourismusbetrieb Stadt Oberharz am Brocken

Quelle: dpa

Wernigerode. Allein im Gebiet um Wernigerode musste Ausflüglern 40 Mal geholfen werden.

 „Aber auch im Bodetal rund um Thale sind die Helfer vermehrt im Einsatz“, sagte der Beauftragte für Katastrophenschutz des DRK Sachsen-Anhalt, Michael Walter, am Donnerstag auf dpa-Nachfrage. 2013 wurden noch 46 Einsätze der Bergwacht gezählt, also 21 weniger als 2014. Allerdings könne von keinem Trend die Rede sein. „Für Sachsen-Anhalt können wir sagen, dass es sehr häufig zu Einsätzen während der warmen Jahreszeit kommt. Da der vergangene Sommer bis in den Oktober hineinging, ist der Anstieg der Einsatzzahl nicht verwunderlich“, sagte Walter.

Wetterumschwünge auf und um den Brocken halten Touristen hingegen eher von Wanderaktivitäten ab. Auch die Wintereinsätze seien weniger zahlreich, da es in Sachsen-Anhalt bislang keine Skigebiete im Harz gebe. Die Ursachen für die Rettungseinsätze haben sich Walter zufolge aber über die Jahre nicht geändert. „Die Wanderwege im Harz sind sehr anspruchsvoll und werden oft unterschätzt“, sagte Walter. 42 Unfälle seien bei Wanderern gezählt worden und das vor allem, weil sie mit unzureichender Ausrüstung und Vorbereitung sowie nicht ausreichender Fitness unterwegs gewesen wären. Schwere Verletzungen seien aber selten.

Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften insgesamt liegt aber nach Angaben des Katastrophenschutzbeauftragten des DRK deutlich höher. „Wir werden schließlich nur dann gerufen, wenn die Feuerwehr nicht in dem hügeligen Gelände an die Unfallstelle kommt“, erklärte Walter. Insgesamt mussten 2014 54 Personen von der Bergwacht im Harz geborgen werden, darunter eine tote Person. Die Bergwacht Sachsen-Anhalt zählt nach eigenen Angaben derzeit 175 ehrenamtliche Mitglieder, von denen 91 als aktive Retter im Einsatz sind. Sie werden vom Deutschen Roten Kreuz Sachsen-Anhalt organisiert.

lvz

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