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Mitteldeutschland Lausitzer Brikettfabrik störungsfrei im Winter
Region Mitteldeutschland Lausitzer Brikettfabrik störungsfrei im Winter
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17:41 05.02.2010
Spremberg

Es gebe keinerlei Einschränkungen bei der Versorgung der Anlagen mit Rohkohle aus den Lausitzer Tagebauen oder mit Trocknungsdampf aus dem Kraftwerk Schwarze Pumpe, sagte der Produktionsleiter Gerd Sieling am Freitag.

Im vergangenen Jahr hätten die 200 Mitarbeiter der Brikettfabrik 770 000 Tonnen Briketts produziert, das war ein Plus von 300 000 Tonnen gegenüber 2008. Hinzu kamen 705 000 Tonnen Braunkohlenstaub (minus 160 000 Tonnen) und 125 000 Tonnen Wirbelschichtkohle (minus 100 000 Tonnen).

Grund für die die gesunkenen Absatzzahlen bei Braunkohlenstaub - der etwa in Zementfabriken als Brennstoff eingesetzt wird - sei der Einbruch des produzierenden Gewerbes bei Zement und Kalk wegen der Wirtschaftskrise. Zum Ausbau dieses Marktsegmentes werde gerade eine neue Mahlanlage errichtet, berichtete Sieling. Wirbelschichtkohle werde nur vom Heizkraftwerk Cottbus abgenommen. Da diese Anlage wegen Umbauarbeiten längere Zeit stillstand, habe der Absatz weit unter den langjährigen Mengen gelegen.

Der Anstieg im Brikettbereich resultierte den Angaben zufolge vor allem aus einem rasanten Wachstum bei der verpackten Ware. Abnehmer von Briketts der Marke „Rekord“ seien vor allem private Haushalte mit modernen Feuerstätten wie Kamin und Wärmeofen. Hinzu kämen der traditionelle Kohlehandel, Baumärkte, Marktketten und Discounter. Verpackte Briketts würden auch in Polen, Tschechien und Österreich verkauft. Lose Briketts seien zunehmend an Neukunden aus Polen und Tschechien sowie an gewerblichen Neukunden gegangen.

dpa

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