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Mitteldeutschland Leipziger Europa-Politiker Winkler über den Berg
Region Mitteldeutschland Leipziger Europa-Politiker Winkler über den Berg
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15:43 27.10.2015
Will nach seinem schweren Autounfall bald wieder ins politische Geschehen eingreifen: Der sächsische CDU-Europaabgeordnete Hermann Winkler (52).  Quelle: Christian Modla
Leipzig/Grimma

 Großes Aufatmen bei Familie, Freunden und politischen Weggefährten von Hermann Winkler (52): Der sächsische CDU-Europaabgeordnete konnte am Montag das Leipziger St.-Georg-Klinikum verlassen und erholt sich jetzt zu Hause in Grimma weiter von den Folgen seines schweren Verkehrsunfalls. Der Europa-Politiker und designierte Präsident des sächsischen Fußballverbandes war am 23. September auf der A 14 nahe der Abfahrt Naunhof mit seinem PKW verunglückt und hatte schwerste innere Verletzungen davongetragen.

Fünf Wochen lang kämpfte ein interdisziplinäres Team aus Ärzten und Schwestern im St. Georg um das Überleben und die Genesung des gebürtigen Grimmaers. „Ich habe sehr viel Glück gehabt und bin wirklich erstklassig behandelt worden“, sagte Winkler LVZ.de am Telefon.

Er sei zwar von der Vielzahl medizinischer Eingriffe noch sehr erschöpft, befinde sich aber auf dem Weg der Besserung. Dass er überhaupt schon wieder soweit hergestellt sei, schreibe er vor allem den Ärzten und Schwestern im St.Georg zu. „Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken“, sagte er.

Die nächsten Schritte und die Rückkehr in den politischen Arbeitsalltag will Winkler jetzt behutsam angehen. Die nach einem solchen schweren Unfall und dem wochenlangen Klinikaufenthalt eigentlich übliche Reha in einer stationären Einrichtung lässt er allerdings schon wegfallen. „Ich mache eine ambulante Reha“, sagte er, die helfe ihm schneller auf dem Weg zur vollständigen Genesung.

Von André Böhmer

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