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Mitteldeutschland Leipziger Neuseenland: Zwenkauer See soll im Frühjahr 2015 freigegeben werden
Region Mitteldeutschland Leipziger Neuseenland: Zwenkauer See soll im Frühjahr 2015 freigegeben werden
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17:17 28.04.2014
So könnte nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Labor4plus das Nordufer des Zwenkauer Sees künftig aussehen. Quelle: Zweckverband Neue Harth
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Leipzig

Das versicherte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft am Montag. Bereits im Frühjahr 2015 und damit vorfristig soll das Gewässer an die zukünftigen Nutzer – Wassersportler und Touristen – übergeben werden. Seinen endgültigen Füllstand hat der frühere Tagebau dann jedoch noch nicht erreicht.

Derzeit bewegt sich der Pegel um die 110,8 Meter über dem Meeresspiegel. Bis zur geplanten Übergabe braucht es noch einen Anstieg um 2,3 Meter. Bei 113,5 Metern über Normal Null soll dann Schluss sein. Zwar ließe sich das Tagebaurestloch auch schneller fluten, so die Steuerungsgruppe Neuseenland, doch besitze der Hochwasserschutz Vorrang vor touristischen oder wirtschaftlichen Interessen.

Zur Nutzung als Hochwasserrückhaltebecken sind neben einem Einleitbauwerk noch zwei Überlaufschleusen notwendig. Bislang ist jedoch nur der Einlauf Zitzschen fertig gestellt. Der Betriebsauslass Weiße Elster soll bis zum Jahresende errichtet sein, der Harth-Kanal bis Ende 2018. Die letztgenannten Schleusen dienen der Ableitung von überschüssigem Wasser. Wie aus einem Schreiben der Steuerungsgruppe hervorgeht, habe das Hochwasser im vergangenen Jahr gezeigt, wie notwendig ein Auslass ist. Damals stieg der Wasserspiegel binnen zweier Wochen um zwei Meter an. 20 Millionen Kubikmeter Wasser strömten ein. Ohne einen geregelten Ablauf könnte das Wasser bei unregulierter Zuleitung über die Uferböschung des Zwenkauer Sees treten.

Derzeit erarbeiten die Landesdirektion Sachsen und die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft eine Ergänzung zum bestehenden Planfeststellungsbeschluss für den Zwenkauer See. In die neuen Planungen sollen die Erfahrungen des Hochwassers im vergangenen Jahr mit einfließen, so dass das Gewässer DIN-zertifiziert als Stauanlage ausgewiesen werden kann.

joka

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