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News Mehr als 500 Menschen demonstrieren für die Zukunft des Eisenacher Theaters

Mehr als 500 Menschen demonstrieren für die Zukunft des Eisenacher Theaters

Mit einem großen „Lärmaufzug" und einer stillen Fürbitte haben am Samstag weit mehr als 500 Menschen für eine Zukunft des Theaters Eisenach demonstriert. Unter den Teilnehmern seien durch Aufrufe in sozialen Netzwerken im Internet auch viele junge Leute gewesen, sagte Stefano Weidner vom Verein der Freunde und Förderer des Theaters.

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Wartburg bei Eisenach. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Eisenach. Mit Transparenten wie „Wäre die Kultur eine Bank, hättet ihr sie schon längst gerettet" und „Kulturkannibalismus muss gestoppt werden" hatten sich die Teilnehmer gegen eine drohende Schließung des Traditionshauses stark gemacht. Grund für die Aktion: Die klamme Stadt Eisenach kann den Eigenanteil zur Finanzierung des Hauses vom nächsten Jahr an nicht mehr tragen. Finanz- und Kulturministerium streiten sich, ob das Geld aus dem Landesausgleichsstock genommen werden kann.

Die Demonstranten seien „lärmend, aber friedlich" vom Theaterplatz zum Frauenplan mit dem Bach-Denkmal gezogen. Dort, „im Schatten des berühmtesten Sohnes unserer Stadt", hatte Superintendentin Martina Berlich eine Fürbitte für das Theater gesprochen. Der Förderverein wolle weiterhin für das Theater streiten - und dafür auch an dem geplanten Runden Tisch mitarbeiten. Laut Weidner soll er sich bereits am kommenden Donnerstag (5. April) konstituieren. Den Vorsitz solle der Kulturpolitiker Christoph Stölzl übernehmen, Präsident der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar.

Am Samstagabend wollte Kulturminister Christoph Matschie (SPD) mit Theaterintendant, Mitarbeitern und Freundeskreis die Situation besprechen. Die Thüringer Bachwochen haben ihr Auftaktkonzert am Abend in der Georgenkirche zum Solidaritätskonzert mit den Theatermitarbeitern deklariert.

dpa

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