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News Mehr zweisprachige Kitas in Sachsen geplant: Kinder sollen Polnisch und Tschechisch lernen

Mehr zweisprachige Kitas in Sachsen geplant: Kinder sollen Polnisch und Tschechisch lernen

Kinder in sächsischen Grenzregionen sollen künftig schon frühzeitig Polnisch und Tschechisch lernen können. Dafür will der Freistaat das Netz an zweisprachigen Kitas entlang der Grenze ausbauen, wie das Kultusministerium am Montag mitteilte.

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Verständigung über Grenzen hinweg: Kita-Kinder sollen Polnisch und Tschechisch lernen.

Quelle: dpa

Dresden. Eine Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung mit Sitz in Görlitz soll als Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis dienen und ein landesweites Netzwerk aufbauen.

Zunächst sollen die vorhandenen Sprachangebote von grenznahen Kitas untersucht und die Einrichtungen dabei unterstützt werden, neue Angebote für Polnisch und Tschechisch zu entwickeln. „Der Erwerb von Sprache und Kultur fördert die Toleranz und die regionale Verbundenheit der Menschen vor Ort. Je früher wir damit anfangen, desto besser“, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU). Der Landesstelle komme damit eine wichtige Brückenbaufunktion zu, hieß es. Deren Träger ist der Landkreis Görlitz. Das Kultusministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 200.000 Euro jährlich.

Leipzig International School ist größte mehrsprachige Einrichtung in Sachsen

An Kindergärten und Schulen mit mindestens zweisprachiger Erziehung lernen in Sachsen rund 4400 Kinder und Jugendliche. Größte Einzeleinrichtung ist die Leipzig International School (LIS), an der allein mehr als 770 Schüler aus fast 60 Ländern registriert sind. An der internationalen Schule in Dresden (DIS) lernen 500 Jungen und Mädchen aus 38 Nationen. An den der Saxony International School (SIS) angehörenden 14 Kindertagesstätten und 11 Schulen sind es gut 3000. Für die Eltern ist es kein billiges Vergnügen: An der LIS sind zum Beispiel in Klassenstufe 12 pro Monat 900 Euro fällig.

dpa

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