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Mitteldeutschland Mehrere Ausfälle am Flughafen Dresden wegen Verdi-Streiks
Region Mitteldeutschland Mehrere Ausfälle am Flughafen Dresden wegen Verdi-Streiks
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22:22 26.03.2012
Der Flughafen Dresden muss wegen des Verdi-Streiks einige Flugausfälle verkraften. Quelle: Weimer Flughafen Dresden
Dresden

Wie am Montag bekannt wurde, strich die Lufthansa auf der Linie Dresden-Frankfurt jeweils vier Flüge pro Richtung.

Die Starts um 8.20 Uhr, 10.50 Uhr, 12.50 Uhr und 15 Uhr ab Klotzsche wurden abgesagt. Die Flüge um 6.45 Uhr, 9.15 Uhr, 11.15 Uhr und 13.10 Uhr von Frankfurt nach Dresden sind ebenfalls gestrichen, so die Lufthansa. Die Maschine, die ursprünglich 6.05 Uhr in Dresden gen Hessen starten sollte, wurde auf 13.20 Uhr verschoben.

Vor der nächsten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst am Mittwoch und Donnerstag hat die Gewerkschaft die Beschäftigten von Gepäckabfertigung, Bodenverkehrsdiensten, Technik, Sicherheit und Verwaltung zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Verdi fordert für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens 200 Euro. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 3,3 Prozent mehr Gehalt auf zwei Jahre lehnt die Gewerkschaft ab.

Der Flughafen Frankfurt/Main dürfte am Dienstag weitgehend lahmgelegt werden. Auf dem größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz sollen vom Vormittag an möglichst keine Maschinen mehr abheben. Wie ein Verdi-Sprecher erklärte, wollen die Beschäftigten des Flughafenbetreibers Fraport von 05.30 Uhr bis etwa 14.30 Uhr ihre Arbeit niederlegen.

Dresden. Der für Dienstag angekündigte Streik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln und Stuttgart wirkt sich auch auf den Dresdner Luftverkehr aus. Wie am Montag bekannt wurde, strich die Lufthansa auf der Linie Dresden-Frankfurt jeweils vier Flüge pro Richtung. Eine weitere Verbindung ab Dresden wird verschoben.

Für Inlandsflüge stünden erneut die Fernzüge der Deutschen Bahn als Alternative bereit, teilte Lufthansa mit. Dafür müssten die Flugtickets auf die Bahn umgebucht werden. Das gehe über die Online-Buchungssysteme wie auch an jedem Lufthansa-Schalter oder Automaten. Ähnliche Maßnahmen hat auch Deutschlands zweitgrößte Fluglinie Air Berlin ergriffen.

dpa / sl

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